Abt des Wat Buddhapiyawararam

Der Abt des Wat Buddhapiyawararam

 

Seit November 1998, fast seit Anbeginn des Tempels am Standort Götzenhain, ist der Ehrwürdige Phrakhrubhāvanābuddhivides (Phrakhrusangkharat Chanet Jutindharo, Phra Ajarn Od) der Abt des Tempels.

Er leitet den Tempel mit viel Geschick und Erfahrung. Mit seiner sehr freundlichen und offenen Ausstrahlung heißt er nicht nur thailändische Besucher, sondern auch Interessierte aus Deutschland und anderen Ländern herzlich willkommen. Aufgrund dessen gibt es hier im Tempel neben der thailändischen Gemeinde eine wachsende Gemeinschaft westlicher Besucher und Meditierenden, die von der buddhistischen Lehre und der Vipassana Meditation profitieren.

Phra Ajarn Od spricht Thailändisch.

 

 

 

Regelmäßig halten sich weitere thailändische Mönche im Tempel auf, die für die Betreuung der thailändischen Gemeinde zuständig sind. Manchmal bleiben sie für einen längeren Zeitraum, manchmal auch nur kürzer.

 

Vipassana-Gastlehrer

Vipassana-Lehrer in EnglischDer Ehrwürdige Phrakhrubhāvanābidhān (Phra Ajarn Ofer Thiracitto) praktiziert seit 1989 Vipassana. Zuerst praktizierte er im Wat Rampoeng in Chiang Mai und dann im Wat Phradhatu Sri Chomtong Voravihara mit dem Ehrw. Phra Ajarn Tong Sirimangalo und Luang Poh Banyat Akkayano, unter der Anleitung von Khun Thanat und Khun Kathryn Chindaporn. 1998 wurde er vom Ehrw. Phra Ajarn Tong Sirimangalo als Meditationslehrer autorisiert.

Mehrere Jahre lehrte Phra Ajarn Ofer Meditation in Israel, ehe er im Jahr 2002 in Thailand als Mönch ordinierte. Es folgten mehrere Jahre als Mönch und Meditationslehrer in Götzenhain. 2006 folgte er der Einladung der Schüler in seiner Heimat Israel. Phra Ajarn Ofer erhielt verschiedene Auszeichnungen in Thailand für die internationale Lehre der Vipassana-Meditation und des Buddhismus. Zuletzt wurde er 2013 in der thailändischen Mönchshierarchie befördert. Phra Ajarn Ofer lebt in Israel und unterrichtet Kurse an verschiedenen Orten der Welt. 

Phra Ajarn Ofer spricht Englisch, Hebräisch und Thai.

 

Betreuung dt. Interessierter

Die Ehrwürdige Samaneri Silavaddhani (Samaneri Manu) beschäftigt sich seit 1997 mit dem Buddhismus; seit 2006 praktiziert sie Vipassana. Sie ordinierte Anfang 2010 in Thailand als Maechee mit dem Ehrw. Phra Ajarn Tong Sirimangalo als Mentor; im Juni 2012 folgte in Sri Lanka die Ordination zur Samaneri (Novizin).

Seit 2009 praktizierte sie regelmäßig im Wat Phradhatu Sri Chomtong Voravihara und wurde von Khun Thanat und Khun Kathryn Chindaporn angeleitet, sowie als Meditationslehrerin trainiert. Sie assistierte auch Phra Ajarn Ofer während seiner Aufenthalte in Deutschland. Im Mai 2014 erhielt sie eine Ehrung für buddhistische Wohltäter auf regionaler Ebene der Provinz Chiang Mai und im Oktober 2014 wurde sie vom Ehrw. Phra Ajarn Tong Sirimangalo als Meditationslehrerin autorisiert. Von 2010 bis 2016 hielt sie sich hauptsächlich in unserem Tempel auf. Seit Anfang 2017 hält sie sich vorwiegend in Brandenburg auf, da sie vom Ehrw. Phra Ajarn Tong Sirimangalo damit beauftragt wurde, dort in einer kleinen Ortschaft ein Meditationszentrum aufzubauen. 

Samaneri Silavaddhani spricht Deutsch, Englisch und etwas Thai.


Der Titel „Ehrwürdige/r" sollte vor den Pali-Namen der Ordinierten gesetzt werden. Eine Anrede unter bloßer Verwendung des Pali-Namens gilt für Laien als unhöflich und ist nur unter Ordinierten selbst üblich und angemessen.

In der Thai-Tradition wird der Pali-Name seltener verwendet. Meist wird ein Titel vor den (Spitz-)Namen gesetzt: Phra (= Mönch), Luangpi (= Ehrwürdiger Bruder/ Ehrwürdige Schwester), Samaneri (= Novizin), Tan (= Ehrwürdige/r), Ajahn (= Lehrer). Luangpi, Tan und Ajahn kann sowohl für Mönche, als auch für Nonnen verwendet werden. Ajahn wird eigentlich nur verwendet, wenn jemand zehn oder mehr Ordensjahre zu verzeichnen hat oder ein ausgebildeter Lehrer ist.

Mönche und Nonnen dürfen nicht direkt mit Personen des anderen Geschlechts in Berührung kommen (z.B. die Hand geben). Zu den Regeln buddhistischer Mönche und Nonnen gehört weiterhin, dass sie vor 12 Uhr die letzte Mahlzeit des Tages einnehmen müssen.

In Thailand gehen die Ordinierten jeden Morgen von Haus zu Haus um die Essensspende zu erhalten, durch die der Spender Verdienste erwirbt.

In Deutschland kommen jeden Tag Thais zum Kloster um dort die Essenszeremonie zu feiern und danach gemeinsam zu essen.